Dienstleistungswirtschaft fordert Privatisierung der Wasserwerke
(Berlin) - Im Skandal um die Wasserpreise der deutschen Stadtwerke fordert der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) die zügige Privatisierung der Branche.
Die vom hessischen Wirtschaftsminister eingeleiteten Kartellverfahren gegen Preisabsprachen von Wasserwerken zeigen, dass dem Treiben vieler kommunaler Wasserwerke ein schnelles Ende bereitet werden muss. Dies geht am besten durch eine zügige Privatisierung der Branche, fordert Werner Küsters, Präsident des BDWi.
In anderen elementaren Lebensbereichen, etwa bei der Gesundheitsversorgung, käme niemand auf die Idee, dass z.B. private Krankenhäuser eine schlechtere Versorgung böten als staatliche. Bei der Wasserversorgung ist dies nicht anders, erklärt Küsters. Der Staat sollte sich bei der Wasserversorgung künftig darauf beschränken, die Qualität des Wassers durch Kontrollen sicherzustellen. Die tägliche Versorgung mit Wasser sollte im öffentlichen Auftragsverfahren an private Unternehmen vergeben werden. Dabei können alle wichtigen Bedingungen festgelegt werden: vom Preiskorridor bis hin zur Investitionssumme in die Wasserversorgung.
Küsters gibt sich zuversichtlich, dass sich unter diesen Bedingungen ein fairer Wettbewerb entfalten kann. Letztlich profitiert davon der Kunde. Die teilweise exorbitanten Wasserpreise würden der Vergangenheit angehören. Die Bundes- und Landespolitik sollte daher den Mut aufbringen, die Weichen für eine Privatisierung zu stellen. Und das schnell, fordert Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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