Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Dienstleistungswirtschaft fordert weitere Arbeitsmarktreformen

(Berlin) - Der Präsident des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Werner Küsters, fordert eine weitere Flexibilisierung am Arbeitsmarkt und sinkende Lohnnebenkosten, um die Dienstleistungswirtschaft weiter zu beflügeln.

„Die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt ist neben der konjunkturellen Entwicklung auch dem Strukturwandel zu verdanken. Alleine in den letzten drei Jahren wurden im Dienstleistungssektor eine halbe Million Arbeitsplätze geschaffen. Deutschland ist auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft.“

Um diesen Trend zu verstärken und zu verstetigen müsse die Politik sich für die Belange der Dienstleistungsunternehmen weiter öffnen.

Küsters: „Eine moderne Wirtschaftspolitik hat nicht mehr den Arbeiter am Hochofen vor Augen, sondern die Chancen einer kundenorientierten Dienstleistungswirtschaft. Dazu gehören konkrete politische Maßnahmen, wie die weitere Flexibilisierung der Arbeitswelt, die deutliche Reduzierung der Lohnnebenkosten und die Schaffung neuer modularer Ausbildungsgänge. Durch eine solche Politik entsteht ein unternehmerisches Umfeld, dessen Ziel es ist, die Kunden in jeder Lebenslage und zu jeder Zeit zufriedenzustellen.“
Neben diesen konkreten politischen Maßnahmen fordert Küsters auch ein gesellschaftliches Umdenken: „Wir kennen einige wirtschaftliche Bereiche, in denen Dienstleistern mit großem Misstrauen begegnet wird. Dies erfahren die Unternehmen im Sozialbereich ebenso wie in der Personalvermittlung und in der Finanzdienstleistungsbranche. Die Menschen sollten erkennen, daß private Unternehmen auch auf diesen Gebieten enorme Effekte für Wirtschaft und Gesellschaft bringen, von denen jeder profitiert.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Pressestelle Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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