Dienstleistungswirtschaft lehnt europäische Werbeverbote ab
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) lehnt die Initiative des Europäischen Parlaments, vermeintlich diskriminierende Werbung zu verbieten, ab. Eva-Britt Svensson Vertreterin der Linken bekam hierfür am Mittwoch (3. September 2008) die Zustimmung von mehr als dreiviertel aller EU-Abgeordneten.
Bilder von Frauen am Herd oder Männern auf der Baustelle als diskriminierend zu brandmarken, ist absurd. Die Initiative des Europäischen Parlaments zeigt, wie weit man sich in Brüssel von der Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland entfernt hat, kritisiert der Präsident des BDWi Werner Küsters.
Dieser Fall ist eine deutliche Mahnung gegen die Ausweitung des Mehrheitsprinzips. Dadurch könnten solche Initiativen viel schneller Gesetzeskraft erlangen. Widerspruch einzelner Mitgliedsstaaten würde einfach überstimmt werden, warnt Küsters.
Wie sich bereits heute anhand der Bürokratieabbauinitiative von Kommissar Verheugen zeigt, ist es kaum möglich, Europäisches Recht auf ein vernünftiges Maß zurückzuschneiden. Was einmal beschlossen ist, bleibt somit für immer erhalten, mahnt Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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