Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Dienstleistungswirtschaft unterstützt Marktöffnung für private Kinderbetreuung

(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) sieht in der beabsichtigten Marktöffnung für private Kinderbetreuungseinrichtungen durch Ministerin von der Leyen einen wichtigen Schritt, um das Betreuungsangebot für Kinder zu verbessern und effizienter zu gestalten.

„Ministerin von der Leyen beweist mit ihrem Gesetzentwurf große Weitsicht: ohne private Anbieter wird man den Betreuungsbedarf für kleine Kinder nicht decken können. Deshalb ist es richtig, die Rahmenbedingungen für die privaten Unternehmen denen anderer Anbieter anzupassen“, erklärt der Präsident des BDWi, Werner Küsters.

Es gehe den Unternehmen nicht darum, staatliche Zuschüsse abzugreifen, um anschließend dicke Unternehmensgewinne einzufahren: „Was wir wollen ist eine Gleichbehandlung im Markt für soziale Dienstleistungen. Wer glaubt, gemeinnützige Einrichtungen würden nicht nach unternehmerischen Prinzipien geführt, hat eine völlig falsche Vorstellung. Deshalb sollten auch alle Institutionen vom Staat gleichbehandelt werden: entweder alle fördern oder keinen“, fordert Küsters.

Letztlich müsse der Staat darauf achten, dass die Kinderbetreuung qualitativ hochwertig erbracht werde. Danach müsse er auch eine mögliche Förderung ausrichten. „Dabei spielt es keine Rolle, welcher Betreuungsplatz gefördert wird; ob der private oder der gemeinnützige. Entscheidend ist das Ergebnis bei gleichen staatlichen Kosten“, so Küsters.

Küsters zeigt sich darüber hinaus zuversichtlich, dass nun der Weg frei sei, auch in der Altenpflege zu einer Gleichberechtigung zu kommen: „Auch hier sehen wir, dass die privaten Anbieter gebraucht werden. Trotzdem werden sie gegenüber den gemeinnützigen Trägern steuerlich benachteiligt. Auch hier wird die Politik umdenken müssen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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