Pressemitteilung | Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL)
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Dieselpreis im Steigflug

(Frankfurt) - Nach dem bisherigen Höchststand im Herbst vergangenen Jahres ist der Preis für Dieselkraftstoff erneut in Schwindel erregende Höhen auf neue Rekordwerte angestiegen. Derzeit (April 2006) liegt der Tankstellenpreis für den Liter Diesel um etwa 20 Cent höher als im Februar 2005. Im langfristigen Vergleich seit 1999 stieg der Dieselpreis annähernd zehnmal stärker als der Verbraucherpreisindex.

Diese Entwicklung bedeutet für viele deutsche Transportunternehmen einen gewaltigen ihre Existenz bedrohenden Kostendruck. Eine Umkehr der Preisentwicklung ist bei Rohöl- und Kraftstoffmärkten mit anhaltendem Nachfrageüberhang kaum zu erwarten. Vielmehr warnen Experten wegen unsicherer politischer Entwicklungen und Krisenängsten vor bisher noch nicht gekannten Rekordpreisen.

Die beigefügte Tabelle (http://www.bgl-ev.de/daten/news/2006/Dieselpreissteigerung.PDF) soll die Auswirkung des Dieselpreisanstiegs unter Berücksichtigung des betriebsindividuellen Kraftstoffkostenanteils auf die Gesamtkosten verdeutlichen.

Durch die enorme Kostenbelastung, so der BGL, ergebe sich für die Mehrzahl der deutschen Transportunternehmen wegen der geringen durchschnittlichen Umsatzrendite der Branche Handlungsbedarf für Preisgespräche. „Auftraggeber, die beim derzeitigen Höhenflug der Kraftstoffpreise ihren Transportunternehmen Dieselzuschläge verweigern, sollten die Gefahren für ihre logistische Kette durch drohende insolvenzbedingte Ausfälle ihrer Transportdienstleister bedenken“, mahnt BGL-Hauptgeschäftsführer Karlheinz Schmidt.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL) Pressestelle Breitenbachstr. 1, 60487 Frankfurt am Main Telefon: (069) 79190, Telefax: (069) 7919227

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