Pressemitteilung | BKK Dachverband e. V.

DiGA Bericht der Krankenkassen: Den Vorteil der Apps f√ľr Patienten erlebbar machen

(Berlin) - Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) k√∂nnen zur Blaupause f√ľr eine neue, patien-tenzentrierte, sektoren√ľbergreifende Versorgung werden. Doch ob die Apps auf Rezept die Erwartungen auf Innovation erf√ľllen und schlicht zu teuer sind, wird aktuell disku-tiert. Anlass ist der jetzt vorgelegte DiGA Bericht des Spitzenverbandes der Krankenkassen.

"Der DiGA-Bericht liefert uns wichtige Hinweise dazu, wie digitale Gesundheitsanwendungen im Versorgungsalltag angekommen sind und was verbessert werden kann, um f√ľr Patienten und Versicherte echten Nutzen zu erzielen", kommentiert Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. "Wer eine DiGA als digitale Unterst√ľtzung einer Therapie oder zur √úberbr√ľckung der Wartezeit auf eine konventionelle Methode nutzt, muss den Vorteil dieser App tats√§chlich erleben. Wir brauchen rasch digitale gen im Alltag unseres Gesundheitssystems."

Die Vorteile, dass sich Patientinnen und Patienten mit ihren √Ąrzten und dem ganzen Spektrum multiprofessioneller Teams, wie etwa Physiotherapeuten, Logop√§den und Pflege vernetzen und diese in die Versorgung einbinden k√∂nnen, m√ľssten in einem intuitiven und selbstverst√§ndlichen Gebrauch der Apps leicht erkennbar sein.

Die Betriebskrankenkassen begr√ľ√üen, dass DiGA-Entwickler voraussichtlich ab 2023 den Datenexport in die elektronische Patientenakte (ePA) erm√∂glichen sollen. "Das er√∂ffnet die Chance, dass sich Patientinnen und Patienten mit allen relevanten Akteuren in einem Behandlungsprozess vernetzen", so Knieps.

"Wenn Patienten ihre Gesundheitsdaten √ľber geeignete Schnittstellen weitergeben k√∂nnen, werden Transparenz und eine gemeinsam gestaltete optimale Therapie √ľber die bisherigen Sektorengrenzen hinweg m√∂glich. Aus dem Bericht des GKV-Spitzenverbandes geht hervor, dass DiGA bisher haupts√§chlich Leitlinien-Inhalte oder Selbsthilfe-Manuals digital abbilden. Solche digitalen Anwendungen sind notwendig, aber noch nicht ausreichend. Das BKK System erprobt bereits einen sektoren√ľbergreifenden Ein-satz im Rahmen des Entlassmangements in einem Innovationsfondsprojekt. Um den Mehrwert f√ľr die Versorgung bestimmen zu k√∂nnen, m√ľssen die Krankenkassen k√ľnftig weitere Daten wie etwa √ľber die tats√§chliche Nutzung oder Therapieabbr√ľche erheben k√∂nnen", so Franz Knieps.

Quelle und Kontaktadresse:
BKK Dachverband e. V. Pressestelle Mauerstr. 85, 10117 Berlin Telefon: (030) 27 00 406-0, Fax: (030) 27 00 406-191

(ss)

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