Digitalfunk-Start: Feuerwehren pochen auf Zeitplan / Verhandlungen mit der Bahn gescheitert / DFV bedauert neuen Rückschlag
(Berlin) - "Wir bedauern das Scheitern der Verhandlungen mit der DB Telematik zur bundesweiten Einführung des Digitalfunks sehr", sagt der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hans-Peter Kröger. "Dies ist ein weiterer Rückschlag, während europäische Nachbarländer und viele zivile Anwender bei uns bereits diese Technik nutzen. Die Entwicklung geht an Deutschland vorbei."
Der Lenkungsausschuss der Innen-Staatssekretäre von Bund und Ländern hat das vorliegende Angebot für den Systemaufbau "unter preislichen und Kostenaspekten sowie der veränderten Risikoverteilung" als "weder tragfähig noch verhandlungsfähig" zurückgewiesen. Bis Ende März kommenden Jahres soll jetzt an einem Alternativkonzept gearbeitet werden. Außerdem will das Bundesministerium des Innern mit dem Ausbau einer Referenzplattform beginnen.
"Trotz des neuerlichen Rückschlags wird der Aufbau des digitalen
Sprech- und Datenfunks also weiter zielstrebig verfolgt. Das begrüßen
wir. Wir pochen darauf, dass der Zeitplan auch eingehalten wird -
nämlich die flächendeckende Einführung des Digitalfunks bis zum Jahr
2010", betont Feuerwehr-Präsident Kröger.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Feuerwehrverband e.V.
Silvia Darmstädter, Presse und Kommunikation
Reinhardtstr. 25, 10117 Berlin
Telefon: (030) 28884800, Telefax: (030) 28884809
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