DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier zur Entwicklung des BIP / 2007 drittbestes Konjunkturjahr seit der Wiedervereinigung
(Berlin) - Die Wachstumskraft der deutschen Wirtschaft ist beachtlich. Trotz der nachlassenden US-Konjunktur, des starken Euros und der hohen Rohstoffpreise war 2007 mit 2,5 Prozent realem Wirtschaftswachstum das drittbeste Konjunkturjahr seit der Wiedervereinigung. Das hat vor allem zwei Gründe: Die deutschen Exporte haben abermals deutlich zugelegt und die Unternehmen haben am Standort Deutschland wieder umfangreich investiert eine Folge der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Damit wird die rückläufige Entwicklung beim privaten Konsum überdeckt: Der Staat griff insbesondere durch die Mehrwertsteuererhöhung und die hohe Steuerbelastung beim Benzinpreis dem Verbraucher tief in die Tasche.
Nur durch eine Fortsetzung der guten Beschäftigungsentwicklung lässt sich die absehbare Abschwächung der Weltkonjunktur abfedern: Mehr Beschäftigung bedeutet mehr Einkommenszuversicht und mehr Konsum. Mindestlöhne und ein Bruch mit der beschäftigungsfreundlichen Lohnentwicklung der jüngeren Vergangenheit wären definitiv der falsche Weg. Politik und Tarifparteien sind aufgefordert, die gute Beschäftigungsentwicklung zu unterstützen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Ute Brüssel, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000
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