Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zum Ausbildungsbonus: Konzentrieren statt Streuen

(Berlin) - "Es ist gut, dass der ursprünglich geplante allgemeine Ausbildungsbonus jetzt offenbar vom Tisch ist. Der DIHK hält den Ansatz des Bundesbildungsministeriums, finanzielle Hilfen für die Berufsausbildung der sogenannten Altbewerber zu konzentrieren statt zu streuen für den besseren Weg.

Die Gruppe der Altbewerber ist äußerst heterogen. Darin finden sich vollkommen unproblematische Fälle, die sich nie vergebens beworben haben, ebenso wie Bewerber, die aufgrund des Alters und mehreren fehlgeschlagenen Übergangsmaßnahmen kaum noch Chancen auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz haben. Eine Förderung mit der Gießkanne würde deshalb dazu führen, dass auch für Altbewerber Gelder fließen, die ohne Hilfen einen Ausbildungsplatz finden. Ein Teil der knappen Mittel wäre damit völlig sinnlos ausgegeben.

Das Geld ist besser angelegt, wenn es stattdessen in spezielle Maßnahmen für wirkliche Problemfälle, z.B. Ausbildungsabbrecher, investiert wird. DIHK und ZDH haben unter dem Schlagwort "Zweite Chance" entsprechende Vorschläge gemacht. Zudem sollten mehr ausbildungsbegleitende Hilfen für den Fall, dass es Lernprobleme gibt, angeboten werden."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ute Brüssel, Pressesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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