DIHK legt Agenda für mehr Schulerfolg vor / Rahmenbedingungen dringend verbessern
(Berlin) - Wie die große Zahl nicht ausbildungsfähiger Jugendlicher in Deutschland gesenkt werden kann, beschreibt die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in einer "Agenda für mehr Schulerfolg".
Denn damit der Fachkräftebedarf der Wirtschaft trotz schrumpfender Schulabgängerzahlen gesichert werden kann, sind deutliche Veränderungen in den schulpolitischen Rahmenbedingungen dringend geboten.
Jedes Jahr verlassen hier zu Lande rund 90.000 junge Menschen die allgemein bildenden Schulen ohne Abschluss. Rechnet man die Schüler hinzu, die mit einem besonders schlechten Zeugnis abgehen, kommt man leicht auf rund 200.000 Jugendliche, die nicht oder nur bedingt ausbildungsfähig sind.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellt jetzt die von der IHK-Organisation erarbeitete "Agenda für mehr Schulerfolg" vor und fordert die Bildungspolitiker auf, die darin aufgeführten Maßnahmen vorrangig in Angriff zu nehmen.
Der Forderungskatalog beschreibt, was in Kindergärten, Grundschulen, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, bei der Lehrerbildung und in der Schulpolitik passieren muss. Er ist speziell ausgerichtet auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die beim Lernen mehr Schwierigkeiten haben als die meisten ihrer Altersgenossen. Ein Großteil der genannten Maßnahmen ist aber auch geeignet, die Qualität des Lernens und des Lehrens für alle Schüler zu verbessern.
Sie finden die Agenda Schulerfolg hier zum Download:
http://www.dihk.de/inhalt/download/Agenda_Schulerfolg.pdf
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Ute Brüssel, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000