Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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DIHK-Mittelstandssauschuss-Vorsitzende Dagmar Bollin-Flade: Mittelstand lehnt Mindestlöhne ab - Arbeitsmarkt ist keine Spielwiese

(Berlin) - „Aus Sicht des Mittelstandes kann ich nur vor der Einführung von Mindestlöhnen warnen: Sie würden Einfacharbeiten weiter verteuern und damit mehr als 1 Mio. Jobs in diesem Bereich gefährden. Gerade in mittelständischen Betrieben sind solche Arbeiten wichtig für Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Schon jetzt sind die international vergleichsweise hohen Arbeitskosten – also die Summe aus Löhnen und den diversen Lohnzusatzkosten – für Einfacharbeiten in Deutschland die Beschäftigungsbremse Nummer 1: Fast 40 Prozent der Betriebe – darunter zahlreiche kleinere Unternehmen – geben in einer aktuellen DIHK-Umfrage an, dass sie deshalb nicht mehr Arbeitsplätze für Geringqualifizierte anbieten. Staatlich vorgegebene Mindestlöhne sind aus mittelstandspolitischer Sicht immer ein Irrweg – ob gesetzlich festgelegt oder ob per Tariflösung, die vom Staat für allgemeinverbindlich erklärt wird. Im Ergebnis würden Mindestlöhne vor allem zu Lasten der schwächsten Gruppe am Arbeitsmarkt gehen: den Arbeitslosen ohne Berufsausbildung, die hierzulande 40 Prozent der Arbeitslosen ausmachen."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ute Brüssel, Pressesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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