Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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DIHK-Präsident Braun: Familienunternehmen brauchen Erbschaftsteuerreform als Signal für Standort Deutschland

(Berlin) - Rund 50 Vertreter namhafter deutscher Familienunternehmen haben sich heute mit den Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD, Volker Kauder und Peter Struck, sowie dem Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, in Berlin getroffen. Eingeladen zum "Politikdialog" hatte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun. Auf der Agenda standen vor allem die konkreten Auswirkungen der geplanten Erbschaftsteuerreform auf die Betriebe.

"Die Familienunternehmen erwarten von der Bundesregierung ein deutliches Signal, dass sie willkommen sind und in Deutschland eine Zukunft haben", fasste Braun die Botschaft des zweistündigen, vertraulichen Gesprächs zusammen. Braun: "Dazu gehört an erster Stelle eine zügige Reform der Erbschaftsteuer, die dazu beiträgt die Betriebe auch in der nächsten Generation zu erhalten." Er forderte die Fraktionsspitzen auf, die Länder hier nicht aus der Pflicht zu lassen und das Gesetz noch in diesem Jahr im Bundestag zu verabschieden. Braun unterstrich die Wichtigkeit dieser Unternehmen als Joblokomotive des Landes. Allein die geladenen Betriebe hätten in den vergangenen 10 Jahren ihre Beschäftigtenzahlen in Deutschland um 22 Prozent aufgestockt.

Als eines der Hauptprobleme werden von Seiten der Wirtschaft die Unsicherheit bezüglich der Behandlung von ausländischem Betriebsvermögen angeführt. Eine Berücksichtigung wäre aus Sicht der durchweg international agierenden Unternehmen aber zwingend notwendig. Denn diese Aktivitäten sichern nicht nur nachweislich Arbeitsplätze in Deutschland, sie tragen auch zum Ausbau bei. Weitere Fragen drehten sich um die geplante Koppelung an Arbeitsplatzzusagen und die Unterscheidung zwischen produktivem und nichtproduktivem Betriebsvermögen, sowie die Mindestbeteiligungsquote von 25 Prozent bei Kapitalgesellschaften.

Braun bedankte sich ausdrücklich bei Unternehmern und Politikern für die Bereitschaft, sich bei diesem wichtigen Thema an einem Tisch zusammenzusetzen. Der DIHK-Präsident betonte: "Zum besseren Verständnis und zur Abschätzung der Folgen politischen Handelns ist es wichtig, ganz konkret zu werden. Das war heute der Fall." Er freue sich darüber, dass Peter Struck, Volker Kauder und Peter Ramsauer Bereitschaft signalisierten, den Dialog fortzusetzen und den Sachverstand Unternehmen in die weiteren politischen Beratungen über die Reform miteinzubeziehen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ute Brüssel, Pressesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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