Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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DIHK-Umfrage zur Unternehmensnachfolge: 40.000 Betriebe und 140.000 Arbeitsplätze gefährdet

(Berlin) - Immer mehr, vor allem kleinere Familienunternehmen haben Probleme einen geeigneten Nachfolger zu finden. Das hat eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei über 1.100 Unternehmen ergeben.

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sieht diese Entwicklung mit Sorge: "Dadurch sind inzwischen fast 40.000 Betriebe pro Jahr in ihrem Weiterbestehen gefährdet - und damit zugleich rund 140.000 Arbeitsplätze." Hauptgrund: Es sind keine Kinder da, die übernehmen können oder wollen. Dann bleibt nur der Verkauf als Lösung, aber auch der fällt kleinen Unternehmen häufig schwer, weil die Interessenten fehlen. Ursachen dafür sind ein zumeist geringer Unternehmenswert und überschaubare Erträge.

Braun empfiehlt den Unternehmerkollegen deshalb dringend, frühzeitig zu handeln: "Warten Sie nicht zu lange mit der Suche nach einer Nachfolgeregelung. Denken Sie frühzeitig darüber nach, wie es weitergehen kann. Nachfolgebörsen und IHKs helfen Ihnen dabei."

An die Politik appelliert der DIHK-Präsident zudem, jetzt zügig eine unternehmens- und beschäftigungssichernde Erbschaftsteuerreform auf den Weg zu bringen. Braun: "Dies ist um so wichtiger, als immer noch 80% der deutschen Unternehmen auf eine Weitergabe innerhalb der eigenen Familie setzen - auch das hat unsere Umfrage ergeben."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Frau Ute Brüssel - Presseesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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