Pressemitteilung | Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt)
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Diskussion über Kürzung der Entfernungspauschale muss ein Ende haben / Däke: Keine neuen Fehler machen!

(Berlin) - Der Bund der Steuerzahler fordert die Bundesregierung auf, die Diskussion über Kürzungen bei der Entfernungspauschale sofort zu beenden. Zwar greift auch das Bundesfinanzministerium endlich die vom Bund der Steuerzahler immer wieder geäußerten rechtlichen Bedenken gegen eine Kürzung auf. „Jetzt darf aber nicht ein Fehler durch einen anderen ersetzt werden“, fordert Verbandspräsident Dr. Karl Heinz Däke.

So darf es weder zu einer Reduzierung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages noch zu einer Halbierung der Entfernungspauschale kommen. Insbesondere die jetzt ins Spiel gebrachte Minderung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages wäre ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler. Damit würde das erklärte Steuervereinfachungs-Ziel der Bundesregierung konterkariert. Millionen Steuerzahler würden so gezwungen, auch kleinste beruflichen Aufwendungen mit großem Aufwand im Einzelnen nachzuweisen. Auch die Finanzämter würden damit massiv belastet. Die Folge wäre mehr statt weniger Bürokratie, was ebenfalls den Ankündigungen der Großen Koalition widerspricht.

Der Bund der Steuerzahler plädiert dafür, die Entfernungspauschale in der aktuellen Höhe beizubehalten. Kosten für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte sind grundsätzlich in angemessener Höhe zum Abzug zuzulassen, da es sich um berufsbedingte Aufwendungen handelt. Die Entfernungspauschale stellt somit keine Steuervergünstigung dar. „Statt die Bürger immer weiter zu belasten, muss die Große Koalition endlich die Ausgaben kürzen“, fordert Däke. „Dafür gibt es mehr als genug Möglichkeiten.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt) Dieter Lau, Pressesprecher Französische Str. 9-12, 10117 Berlin Telefon: (030) 2593960, Telefax: (030) 25939625

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