DJV-Appell: Journalisten der Deutschen Welle frei lassen!
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband appelliert an die weißrussischen Behörden, den Journalisten der Deutschen Welle Paulyuk Bykowski unverzüglich frei zu lassen. Der Korrespondent des russischsprachigen Programms war am gestrigen Mittwoch verhaftet worden. Zeitgleich wurden bei der Durchsuchung seiner Wohnung Computer und Telefone beschlagnahmt. Was die Behörden Bykowski vorwerfen, ist nicht bekannt. Angeblich soll er als Zeuge mitgenommen worden sein.
Am Vortag waren die Redaktionen einer Nachrichtenagentur und eines Nachrichtenportals durchsucht worden, die angeblich in den kostenpflichtigen Bereich auf den Digitalseiten der staatlichen Nachrichtenagentur Belta eingedrungen sein sollen. "Der Kollege des deutschen Auslandssenders muss sofort freigelassen werden", fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Die Behörden müssten ihm seine beschlagnahmten Arbeitsmittel zurückgeben. "Wo gibt es so etwas: eine Verhaftung für eine Zeugenaussage?" Es sei an der Bundesregierung, ihren Einfluss in Minsk geltend zu machen, damit Paulyuk Bykowski wieder in Freiheit gelange.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner,
Torstr. 49, 10119 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13
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