DJV-Bundesvorstand wieder gewählt / Konken dankt für Vertrauen
(Berlin/Weimar) - Mit deutlicher Mehrheit wurde der siebenköpfige DJV-Bundesvorstand am heutigen Dienstag auf dem DJV-Verbandstag in Weimar wieder gewählt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken erhielt 230 von 269 gültigen Stimmen der Delegierten. Das entspricht 85,5 Prozent. "Liebe Kolleginnen und Kollegen", sagte Konken nach Verkündung des Wahlergebnisses, "ich danke euch für das Vertrauen und verspreche euch, weiterhin engagiert für den DJV, für die 41.000 Mitglieder und für den freien und kritischen Journalismus in Deutschland zu streiten."
Als Konkens Stellvertreter wurde Volker Hummel mit 81,5 Prozent in seinem Amt bestätigt. Er gehört dem DJV-Bundesvorstand seit 1998 an, in den ersten fünf Jahren als Schatzmeister. Hummel war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand vor einigen Monaten als Hörfunkredakteur beim Hessischen Rundfunk tätig.
Zum zweiten Stellvertreter wählten die Delegierten mit 85,3 Prozent der Stimmen Uli Remmel. Der Redaktionsleiter der Rheinpfalz ist seit 2002 freigestellter Betriebsrat. Dem DJV-Bundesvorstand gehört er seit 2003 an.
Schatzmeister des DJV ist und bleibt Birger Zentner. Der Leiter einer Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung wurde mit 86,2 Prozent in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt. Zentner tritt damit seine zweite Amtszeit als Mitglied des DJV-Bundesvorstands an.
Wieder gewählt wurden auch die Beisitzer Michael Anger (74 Prozent), Barbara Deller-Leppert (71 Prozent) und Jörg Prostka (67,5 Prozent). Anger arbeitet als Ausbildungsredakteur beim Ring Nordbayerischer Tageszeitungen und wurde 2003 erstmals in den DJV-Bundesvorstand gewählt - ebenso wie die freie Bildjournalistin und Dozentin Barbara Deller-Leppert. Jörg Prostka, im Hauptberuf als Pressesprecher eines regionalen Energieversorgers in Nordrhein-Westfalen tätig, zog 2002 zum ersten Mal in das DJV-Führungsgremium ein.
"Ich freue mich über das deutliche Votum des Verbandstages für den Bundesvorstand", sagte Michael Konken. "In den letzten zwei Jahren haben wir als Team gut zusammen gearbeitet. Das wollen wir fortsetzen - nicht stromlinienförmig, sondern mit Profil für den DJV und für die Kolleginnen und Kollegen. Sie haben ein Anrecht auf eine starke und effiziente Vertretung ihrer beruflichen Interessen. Diesen Anspruch wollen wir mit ganzer Kraft umsetzen."
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