DJV fordert Erhalt der Rechtschreibreform
(Berlin) - Die unselige Diskussion über die Rechtschreibreform ist so überflüssig wie ein Kropf, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Sie sollte ganz schnell dort versenkt werden, wo sie herkommt: im Sommerloch. Es sei nicht hinnehmbar, dass jetzt Landes- und Bundespolitiker die Rechtschreibreform Jahre nach ihrer Einführung zur Disposition stellten. Man muss die neue deutsche Rechtschreibung ja nicht mögen, so Konken, aber zumindest in den Redaktionen hat sie sich weitgehend durchgesetzt. Die Umstellung auf das neue Regelwerk sei den rund 70.000 Journalistinnen und Journalisten in Deutschland zwar nicht leicht gefallen, zumal sich manche Regeln nicht logisch erklären lassen. Aber die Umstellung in den Köpfen hätten die meisten Angehörigen der schreibenden Zunft längst vollzogen.
Eine Rücknahme der Rechtschreibreform käme einer völlig unsinnigen Geldvernichtung gleich. Konken: Verlage haben ebenso wie freie Journalisten Millionenbeträge in neue Korrekturprogramme und Rechtschreiblexika investiert. Diese Investitionen werden durch die überflüssige Sommerlochdebatte leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
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Deutscher Journalisten-Verband e.V. (djv)
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