DJV fordert: Öffentlich-Rechtliche weiter entwickeln
(Berlin/Würzburg) - Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss weiter entwickelt und seine Finanzierung zukunftssicher gemacht werden. Das ist die Kernforderung der rundfunkpolitischen Anträge auf dem DJV- Verbandstag in Würzburg. In einem einstimmig beschlossenen Leitantrag wird weiter gefordert, die Staatsferne von ARD und ZDF einzuhalten.
Dazu gehöre auch, "eine Karenzzeit zwischen staatsnahen Ämtern und Organfunktionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von 60 Monaten" festzulegen. An die Stelle möglicher Schließungen kleiner ARD-Sender setzt der Deutsche Journalisten-Verband die Aufforderung an die Anstalten, effizientere Kooperationen zu erreichen.
Journalistische Arbeitsplätze bei den Sendern seien unbedingt zu erhalten, forderten die DJV-Delegierten. Hauptberufliche journalistische Tätigkeit mit angemessener Bezahlung müsse die Grundlage der Programmqualität bleiben. "Den öffentlich-rechtlichen Sendern bläst ein eiskalter Wind ins Gesicht", stellt DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall fest. "Klar ist: Kritik muss sein, aber keine ideologisch gefärbte Dauerpolemik, wie wir sie heute erleben." Er erwarte von den für die Rundfunkpolitik zuständigen Ministerpräsidenten, dass sie sich vor die Sender stellten.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner
Torstr. 49, 10119 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13
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