DJV gegen pauschalisierte Kritik an Medien
(Berlin) – Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundespolitik auf, die Journalistinnen und Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs zu unterstützen und so die Bedeutung der Medien als vierter Gewalt zu stärken. „Konstruktive Kritik ist erwünscht“, so DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster, „aber keine Pauschalurteile.“ Als „wenig hilfreich“ bezeichnet Beuster Äußerungen von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) in der ZDF-Sendung „Maischberger“ vom 19. Mai. Klöckner hatte Journalisten und Medien Mitverantwortung für die Zunahme der AfD vorgeworfen. Skandalisierung gehe vor der Analyse von Hintergründen. Journalisten könnten „sich ja auch mal schöne Beispiele“ heraussuchen. Beuster: „Dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur Missstände erfahren wollen, sondern auch Lösungen suchen, spiegelt sich in der Berichterstattung wider.“ Das dürfe aber nicht auf einen „von ganz oben gewünschten Wohlfühljournalismus“ hinauslaufen.
Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass wichtige Initiativen zur Stärkung des Journalismus auf die Beschlussfassung der Legislative warteten: „Das fängt beim Medienauskunftsgesetz an und hört bei der Digitalabgabe noch nicht auf.“ Hier könne die Bundestagspräsidentin positive Zeichen setzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Hendrik Zörner, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0
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