DJV protestiert gegen drohenden Stellenabbau bei ProSiebenSat.1
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen einen drohenden Stellenabbau bei ProSiebenSat.1 aus puren Renditeerwägungen der Eigentümer ausgesprochen. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnete es als medienpolitischen Skandal, dass die Senderkette offensichtlich ihr komplettes Informationsangebot streichen und auf diese Weise rund 250 Arbeitsplätze im Bereich des Fernsehjournalismus vernichten wolle. Sollten sich die Eigentümer der Sendergruppe, die Finanzinvestoren KKR und Permira, auf der morgigen (17. Juli 2007) Hauptversammlung mit ihren Plänen durchsetzen, bedeute dies einen schweren Schlag gegen den Journalismus im privaten Rundfunk und damit gegen das duale System in Deutschland. "Der Verzicht auf Nachrichten- und Informationssendungen bei ProSiebenSat.1 degradiert die Sender zu reinen Abspielkanälen von Filmen und Unterhaltungsshows", kritisierte der DJV-Vorsitzende. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein solcher Programmumbau positiv auf die Rendite der Sendergruppe auswirkt."
Der DJV-Vorsitzende appellierte an die Eigentümer von ProSiebenSat.1, den drohenden Stellenabbau nicht umzusetzen und die Informationssendungen zu erhalten.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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