Pressemitteilung | Deutscher Mieterbund e.V. (DMB)
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DMB-Betriebskostenspiegel für alle Interessenten kostenlos / GdW-Kritik unplausibel - Angst vor Transparenz geht um

(Berlin) - "Der neue DMB-Betriebskostenspiegel schafft mehr Transparenz und Vergleichbarkeit auf dem Wohnungsmarkt. Davon profitieren unmittelbar alle Wohnungssuchenden und die 21 Millionen Haushalte, die jährlich Betriebskosten-abrechnungen erhalten", erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips. "Deshalb stellen wir wie bisher allen Interessenten die Daten des Betriebskostenspiegels kostenlos zur Verfügung."

Die Kritiken der Hauseigentümer und der Wohnungswirtschaft gingen an der eigentlichen Betriebskostenproblematik vorbei, seien unplausibel und offensichtlich geprägt von der Angst vor Transparenz auf den Wohnungsmärkten.

Laut GdW sollen die gesamten Wohnnebenkosten 2005 bei 1,84 Euro gelegen haben, die Spannbreite bezifferte der Verband mit "zwischen 1,61 und maximal 2 Euro". Zwei Beispielländer nennt der GdW:

Nordrhein-Westfalen: 1,64 Euro kalte und 0,75 Euro warme Nebenkosten.
Zusammen 2,39 Euro.
Berlin: 1,45 Euro kalte und 0,73 Euro warme Nebenkosten.
Zusammen 2,18 Euro.

"Ob hier schlichte Rechenfehler vorliegen oder ob mit einem unplausiblen Zahlenwerk Nebelkerzen gezündet werden, will ich nicht beurteilen", sagte Rips. "Hier zeigt sich aber, dass die Wohnungswirtschaft alle Instrumente, die Transparenz und Vergleichbarkeit auf den Wohnungsmärkten für Verbraucher schaffen wollen, bekämpft. Das ist bei den bedarfsorientierten Energieausweisen der Fall und jetzt auch bei den Betriebskostenspiegeln."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Mieterbund e.V. (DMB) Pressestelle Littenstr. 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 223230, Telefax: (030) 22323100

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