Drohnenabwehrpläne: Fachverbände positionieren sich
(Hamburg) - Es steht außer Frage, dass die Detektion und Abwehr feindlicher Drohnen eine der zentralen Herausforderungen für Politik, Bundeswehr und Polizei darstellt. Die Entscheidung darüber, welche Maßnahmen im Kampf gegen die Bedrohnung ergriffen werden, ist strittig. Die eindeutige Identifizierung solcher Objekte und die Unterscheidung zu Flugmodellen oder anderen Nutzern des untersten Luftraumes ist schwierig. Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen auf hunderttausende Luftraumnutzer erfordern eine transparente, ausgewogene und gleichberechtigte Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen.
Ende 2025 trat ein Verband für unbemannte Luftfahrt mit einem 6-Punkte-Plan an die politischen Entscheidungsträger und zuständigen Bundesministerien heran, der unter anderem eine verpflichtende Nutzung einer einheitlichen Technologie (ADS-L) zur Sichtbarmachung von Luftfahrzeugen fordert, Flugmodelle und private Multikopter zu Gunsten gewerblich genutzter Transportdrohnen auf Modellfluggelände und in den eigenen Garten verbannt und ihnen einen Höhendeckel von 50 Metern verpassen will. Hiervon distanziert sich der DMFV ausdrücklich. Auch Hubschrauberpiloten, Fallschirmspringer, sowie Gleitschirm- und Drachenflieger wären von solchen Maßnahmen in erheblichem Maße betroffen. Eine direkte Intervention unserer und weiterer Organisationen blieb ohne nennenswerte Wirkung. Deshalb haben nun sechs namhafte Fach- und Bundesverbände ein eigenes Positionsapapier zum Thema “Drohnendetektion und Drohnenabwehr” erarbeitet. Dieses Positionspapier wurde am Montag, dem 19.01.2026 an die einschlägigen Vertreter aus Politik, Ministerien und Bundesbehörden verschickt und als Pressemitteilung an Verlage und Medienhäuser der Luftfahrtbranche übermttelt.
Das Positionspapier von DMFV, dem Bundesverband Copter Piloten (BVCP), dem Deutschen Hubschrauber Verband (DHV), dem Deutschen Fallschirmsport Verband (DFV), dem Deutschen Hängegleiterverband (DHV) und der Deutschen Modellsport Organisation (DMO) könnt Ihr hier im Original nachlesen: Positionspapier_0126
Quelle und Kontaktadresse:
(DMFV) Deutscher Modellflieger Verband e.V., Rochusstr. 104-106, 53123 Bonn, Telefon: 0228 97850-0
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