DRV-Ärztestreik wird weiter forciert
(Berlin) - Nach dem erfolgreichen Vollstreik mit rund 600 Teilnehmern in der vergangenen Woche werden die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch in dieser Woche von Dienstag (19. Januar 2010) bis Donnerstag (21. Januar 2010) in den Ausstand treten.
Zahlreiche Stellenausschreibungen und Berichte über einen Mangel an ärztlichem Personal zeugen von den Schwierigkeiten der Arbeitgeber, Ärzte für eine Anstellung in den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der DRV zu gewinnen. Grund für die Personalnot sind die vielerorts schlechten Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen der Rentenversicherung. Andere Arbeitgeber im Reha-Bereich haben die Brisanz der Lage erkannt und konkurrenzfähige Tarifverträge mit dem Marburger Bund abgeschlossen.
Der Marburger Bund fordert eine Gleichstellung der DRV-Ärzte mit den Kollegen in anderen Kliniken. Diese aber wird ihnen immer noch von Arbeitgeberseite verweigert. Deshalb wird der Marburger Bund den Druck weiter erhöhen, bis die Tarifvereinigung der DRV mit einem zustimmungsfähigen Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Hans-Jörg Freese, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16
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