Pressemitteilung | Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV)
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DRV zu diskutierten Gegenzöllen auf Soja-Importe aus den USA

(Berlin) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) bewertet die diskutierten Gegenzölle auf amerikanisches Soja folgendermaßen. DRV-Experte Guido Seedler: „Europa importiert durchschnittlich 14 bis 15 Millionen Tonnen Soja pro Jahr – davon rund ein Drittel aus den USA. Damit ist die EU hinter China (ca. 110 Millionen Tonnen Import) der zweitgrößte Soja-Importeuer der Welt.

Die größten Anbieter von Sojabohnen sind Brasilien und die USA. Aktuell beziehen die Chinesen nahezu ausschließlich brasilianisches Soja und eher geringe Mengen aus den USA. Daher besteht grundsätzlich die Gefahr für die USA, über die angedachten Gegenzölle der EU auch den zweitgrößten Markt für Soja-Exporte zu verlieren.

Da die Brasilianer 2025 eine Soja-Rekordernte eingefahren haben, sehen wir ausreichend Mengen auch für den europäischen und deutschen Markt vorhanden. Die Gefahr von Versorgungsengpässen für Deutschland und Europa schätzen wir daher als gering ein. Zu beobachten sein wird, ob die Chinesen ihr Einkaufsverhalten ändern und künftig wieder stärker auf US-amerikanisches Soja setzen werden.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Raiffeisenverband e.V. (DRV), Marcus Gernsbeck, Pressesprecher(in), Pariser Platz 3, 10117 Berlin, Telefon: 030 856214-430

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