Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)

DStGB stellt Leitfaden "Repowering von Windenergieanlagen" vor

(Berlin) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat heute (16. September 2009) die Dokumentation "Repowering von Windenergieanlagen - Kommunale Handlungsmöglichkeiten" herausgegeben.

Dieser Leitfaden ist das Ergebnis eines vom DStGB gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung initiierten Projekts, das von der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. durchgeführt wurde.

"Der Leitfaden dient dem Ziel, die Windkraft als maßgebliche erneuerbare Energie gerade in ihrer Bedeutung und Wirtschaftskraft für den ländlichen Raum herauszustellen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg.

Mit dem Leitfaden "Repowering von Windenergieanlagen" werden die Kommen vor Ort darin unterstützt, die Vielzahl der Windenergieanlagen insbesondere durch weniger, aber leistungsstärkere Anlagen zu ersetzen.

"Angesichts von gegenwärtig ca. 20 000 Windenergieanlagen in Deutschland dient das Projekt "Repowering" daher insbesondere auch dazu, die notwendige Akzeptanz für die Windenergie zu stärken. Hierdurch kann das von den Städten und Gemeinden unterstützte Ziel, bis zum Jahre 2020 rund 15 Prozent des deutschen Stroms (Heute: Ca. 6 Prozent) aus Windkraft zu erzeugen, erreicht werden", erklärte Landsberg.

Der Leitfaden des Deutschen Städte- und Gemeindebundes stellt insbesondere ausführlich die bauplanungs- und umweltrechtlichen Voraussetzungen zur Erstellung von Repoweringkonzepten dar. Daher ist der Leitfaden eine wesentliche Hilfe zur sachgerechten Steuerung von Windenergieanlagen durch die Kommunen.

Die Dokumentation kann im Internet unter http://www.dstgb.de und http://www.umweltaktion.de heruntergeladen werden.

Gedruckte Exemplare können kostenfrei bei Frau Wiebke Abeling, Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N., Arnswaldtstraße 28, 30159 Hannover, Tel.: 0511 - 30285 68, E-Mail: info@uan.de angefordert werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) Pressestelle Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

(el)

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