DStGB zum Integrationsgipfel: Kommunen fördern seit langem Integrationsprozess
(Berlin) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt den mit dem „Nationalen Integrationsgipfel“ begonnenen Dialog zur Verbesserung der Integration. „Die Städte und Gemeinden stehen für eine Integrationspolitik, die fördert und fordert und auf der Basis eines klaren Bekenntnisses zu unserer Verfassung und Werteordnung durch die Zuwanderer die Integration als Chance für unsere Gesellschaft begreift“, sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer, anlässlich des zweiten Integrationsgipfels am 12. Juli 2007 im Bundeskanzleramt. Von daher ist Integration nicht nur eine Aufgabe der Aufnahmegesellschaft. Auch die Migranten müssen sich aktiv einbringen.
Viele Städte und Gemeinden haben die Bedeutung der Integration schon seit langer Zeit erkannt. Seit etlichen Jahren gehen sie die Aufgabe der Integration an und haben einen wichtigen Beitrag für Integration und den gesellschaftlichen Frieden geleistet. Zahlreiche gute Beispiele zeugen in vielfältiger Weise von gelungenen Integrationsmaßnahmen vor Ort. Nun geht es uns um eine Fortsetzung und Verstärkung kommunaler Integrationsprozesse.
In den nun vorliegenden Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände geht es u. a. um
- den Grundsatz des „Förderns und Forderns“,
- Verbesserungen bei den Integrationskursen,
- Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und um
- bürgerschaftliches Engagement von, für und mit Migranten.
Der Beitrag der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Nationalen Integrationsplan steht unter auf dieser Webpage unter dem Brennpunkt „Integration“ zum Download bereit.
Angesichts der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort in den mehr als 12.000 deutschen Kommunen können auch die Empfehlungen der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände nur den Rahmen bilden, der an die örtlichen Verhältnisse – insbesondere unter Berücksichtigung der Haushaltslage der jeweiligen Kommune - angepasst werden muss.“ Der DStGB erwartet von Bund und Ländern auch finanzielle Unterstützung bei den Integrationsbemühungen.
Der vom Bundesinnenministerium und der Bertelsmann Stiftung durchgeführte Wettbewerb zu vorbildlichen Integrationskonzepten in den Kommunen hat gezeigt, dass gerade vorbildliche Integrationsarbeit sich die spezifischen Gegebenheiten vor Ort zu Nutze macht und dass im Wettbewerb um beste Lösungen eine Chance liegt, dass sich die Integrationsarbeit insgesamt verbessert.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
Pressestelle
Marienstr. 6, 12207 Berlin
Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200
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