Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)
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DStGB zum Tag des Wassers / Kommunale Wasserwirtschaft hat Spitzenniveau erreicht - Gebühren bleiben stabil

(Berlin) - „Aufgrund der erheblichen Leistungen und Investitionen der Städte und Gemeinden in Höhe von 7,5 Mrd. Euro im Jahr 2005 hat die Wasserver- und Abwasserentsorgung in Deutschland mittlerweile ein Spitzenniveau erreicht“, erklärte am 22. März 2006 das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg zum Internationalen „Tag des Wassers“ am 22.März 2006.

Trotz leerer Haushaltskassen und einem Sanierungsbedarf von rund 50 Mrd. Euro allein im Bereich der Abwasserentsorgung sind die Trinkwasserpreise und Abwassergebühren in Deutschland weitgehend stabil geblieben. So zahlt jeder Bürger im Durchschnitt in Deutschland eine Abwassergebühr von ca. 125 Euro pro Jahr, also täglich nicht mehr als 0,34 Euro. Für ein Kubikmeter Trinkwasser wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,81 Euro gezahlt. Damit sind in den vergangenen zehn Jahren die Trinkwasserpreise sowie Abwassergebühren nicht stärker als die Inflationsrate gestiegen, so Landsberg. Auch wenn der Anteil der Fixkosten, etwa durch den Betrieb der kostenintensiven Kläranlagen bei ca. 80 Prozent liegt, geht der DStGB davon aus, dass die Abwassergebühren auch in Zukunft stabil bleiben werden.

Zum hohen Qualitätsstandard der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung trägt insbesondere der hohe technische Standard zur Aufbereitung, Verteilung und Behandlung des Trinkwassers sowie des Abwassers bei. Derzeit werden flächendeckend die Anforderungen der Trinkwasserverordnung mit über 90 Prozent der behördlichen Analysen eingehalten. Auch im Bereich der Abwasserbehandlung nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle ein.

Etwa 95 Prozent der Bevölkerung in Deutschland oder 79 Mio. Einwohner entsorgen ihr Abwasser bereits über die öffentliche Kanalisation. Über 95 Prozent dieses Abwassers wird in Kläranlagen nach dem höchsten EU-Standard biologisch mit Nährstoffelimination behandelt. Insgesamt wurden in öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen im Jahr 2004 über 9 Mrd. m³ Abwasser mit biologischen Verhandlungsverfahren gereinigt.

„Sauberes Trinkwasser und ein funktionierendes Abwassersystem sind nicht selbstverständlich. Hier zahlt sich der hohe Standard der kommunalen Ver- und Entsorgung in Deutschland aus“, verdeutlichte Landsberg. So gehöre Trinkwasser in Deutschland zu den Bestkontrolliertesten Lebensmitteln, das zu jeder Zeit und an jedem Ort bedenkenlos getrunken werden könne.

Landsberg: „Zudem sind ein funktionierendes Abwassersystem und sauberes Trinkwasser ein effektiver und vorsorgender Gesundheitsschutz. Die Städte und Gemeinden in Deutschland werden daher trotz der erheblichen finanziellen Belastungen auch in Zukunft dafür Sorge tragen, dass der elementare Anspruch des Bürgers auf eine sichere Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zu gebührenverträglichen Preisen gewährleistet bleibt.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) Franz-Reinhard Habbel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

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