Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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E-Gesamtmarkt stagniert – E-Anteil der Internationalen steigt

(Bad Homburg) - Im Februar 2026 verzeichneten die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 211.262 Fahrzeugen einen Anstieg um 3,8 Prozent zum Vorjahresmonat, bei gleicher Anzahl an Arbeitstagen. Dies geht aus der Analyse der Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 1,4 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen als in den ersten zwei Monaten des Vorjahres. Das waren zusammen 405.243 Pkw, darunter 175.955 Fahrzeuge von internationalen Marken.

46.275 rein batterieelektrische Pkw (BEVs) wurden im Februar 2026 neu zugelassen, das entspricht einem Anstieg um 28,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Neuzulassungen bei internationalen Marken stiegen voraussichtlich erneut deutlich überdurchschnittlich um 65,8 Prozent auf 20.940 Fahrzeuge an und hatten damit einen BEV-Marktanteil von 45,3 Prozent (+10,2 Prozentpunkte zum Vorjahresmonat). Der BEV-Gesamtmarktanteil lag im Februar 2026 bei 21,9 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen, rund 4,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat, aber mit -0,1 Prozentpunkten leicht unter dem Marktanteil im Vormonat.

VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller liegt bei den batterieelektrischen Fahrzeugen im Februar bei 45,3 Prozent, 10 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Das zeigt, dass die Produktoffensive der Internationalen bei den bezahlbaren Elektroautos wirkt. Dies gilt umso mehr, als der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge im Gesamtmarkt stagniert, trotz der rückwirkenden Förderung der Bundesregierung zum 1. Januar.“

Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 88.967 BEVs neu zugelassen, das entspricht einem Wachstum von 26,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Davon machten internationale Marken rund 45,1 Prozent aus. Der BEV-Marktanteil liegt in Summe der ersten zwei Monate 2026 bei 22,0 Prozent und damit weiterhin nicht auf dem erforderlichen Niveau vom 25 Prozent, um die CO2 Grenzwertziele zu erreichen.

Auch Plug-In-Hybride (PHEV) verzeichneten im Februar einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die PHEV-Neuzulassungen stiegen im vergangenen Monat um 24,5 Prozent auf 24.328 Fahrzeuge an. Dies entspricht einem Marktanteil von 11,5 Prozent, was rund 1,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert liegt. Im PHEV-Markt haben die internationalen Marken im Februar voraussichtlich 8.326 Fahrzeuge neu auf die Straßen gebracht, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Ihr Marktanteil lag damit bei 34,2 Prozent des gesamten PHEV-Marktes. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 46.118 PHEV-Pkw neu zugelassen (+23,8 Prozent), damit liegt ihr Marktanteil bei 11,4 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen. Internationale Marken hatten seit Jahresbeginn einen Marktanteil von 34,4 Prozent des gesamten PHEV-Marktes.

Insgesamt kommen die Elektrofahrzeuge – also BEV und PHEV zusammen – im Februar damit auf 70.603 Pkw-Neuzulassungen, 27,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ihr Marktanteil lag bei 33,4 Prozent (Februar 2025: 27,3 Prozent). Seit Jahresbeginn wurden 135.085 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, dadurch beläuft sich ihr Marktanteil auf 33,3 Prozent.

Die Zahl der Nutzfahrzeugneuzulassungen lag im Februar bei 24.508 und damit 1,0 Prozent niedriger als im Februar des Vorjahres. Seit Januar 2026 wurden 47.957 Nutzfahrzeuge neu zugelassen (-9,1 Prozent).

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), Stefan Meyer, Leiter(in) Kommunikation, Presse und Medien, Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg, Telefon: 06172 98750

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