Pressemitteilung | ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

EAG Bericht zur Europäischen Wirtschaft 2003

(München) - Am 12. Februar wird die European Economic Advisory Group at CESifo, ein europäischer Sachverständigenrat; auf einer Pressekonferenz in Brüssel und einzelnen Pressekonferenzen in europäischen Großstädten einen neuen Bericht vorstellen: “Report on the European Economy 2003”.

Die European Economic Advisory Group (EEAG) wurde 2001 von CESifo, der Gemeinschaftsorganisation des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und dem Center for Economic Studies (CES) der Universität München ins Leben gerufen. CESifos internationales Netzwerk von 350 akademischen Volkswirten ist eine wertvolle Quelle des Expertenwissens, die Konjunturabteilung des ifo Instituts zeichnet verantwortlich für die Prognosen, seine Datenbank des Europäischen Institutionsvergleichs (Database on Institutional Comparisons in Europe - DICE) stellt wichtige Informationen für die Politikbewertung zur Verfügung, und seine vierteljährliche Weltwirtschaftsumfrage (World Economic Survey - WES), eine Befragung von Unternehmern in 89 Ländern, liefert die Wirtschaftsklima-Indikatoren für eine aktuelle Einschätzung der Konjunktur in verschiedenen Teilen der Welt.

Der Sachverständigenrat besteht aus neun bekannten Volkswirten aus sieben europäischen Ländern und wird von Giancarlo Corsetti (Universität Rom III) geleitet. Die Mitglieder sind Lars Calmfors (Universität Stockholm), John Flemming (Warden of Waldam College, Oxford und vormals Executive Director der Bank of England), Seppo Honkapohja (Universität Helsinki), John Kay (Fellow of St John’s College, Oxford und Visiting Professor an der London School of Economics), Willi Leibfritz (OECD), Gilles Saint-Paul (Universität Toulouse), Hans-Werner Sinn (Ifo Institut für Wirtschaftsforschung und Universität München) und Xavier Vives (INSEAD).

In den Jahresberichten werden nach einer ausführlichen Konjunkturanalyse und -prognose für Europa wichtige Politikbereiche angesprochen, die für alle europäischen Länder von Interesse sind. In diesem, seinem zweiten Bericht, konzentriert sich der Sachverständigenrat auf die folgenden Themen: Finanzpolitik als Stabilisierungsinstrument in der Eurozone; Subsidiarität als allgemeine Richtlinie für die politische und institutionelle Entwicklung der Europäischen Union; die derzeitige finanzielle Architektur der Eurozone; und die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte von Europa nach USA.

Einzelheiten zu den einzelnen Pressekonferenzen werden noch bekannt gegeben.

Quelle und Kontaktadresse:
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. Poschingerstr. 5 81679 München Telefon: 089/92240 Telefax: 089/985369

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