Pressemitteilung | Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)
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Ein erster Schritt

(Berlin) - Die Ankündigung der Koalitionäre das Rabattvertragssystem für generische Arzneimittel auf ein neues Fundament zu stellen, ist nach Ansicht des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie ein erster, längst überfälliger Schritt. "Diese Entrümpelung des Regulierungsdschungels ist dringend notwendig. Für die Unternehmen, die in Deutschland produzieren und gute Qualität auf den Markt bringen, bedarf es wieder verlässlicher Rahmenbedingungen und einer Planungssicherheit. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass diese Schlüsselindustrie mit 130.000 Arbeitsplätzen zunehmend durch Konkurrenz aus Billiglohnländern verdrängt wird; mit unabsehbaren Folgen auch für die Qualität und Sicherheit der Versorgung" erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.

Die Industrie stellt sich auch der von der Koalition angekündigten Herausforderung der Preisverhandlungen für Innovationen. Es bedürfe hier eines konsensualen Vorgehens, um einen Wettbewerb zu initiieren, der zum einen für die Kostenträger Vorteile bringt, zum anderen aber auch den Unternehmen weiterhin die Möglichkeit gibt, Forschung voranzubringen. "Wir wissen um unsere Verantwortung für das Gesundheitswesen. Deshalb sind wir gerne bereit an der Entwicklung von Modellen mitzuarbeiten. Doch hier darf nichts übers Knie gebrochen werden. Denn Preisverhandlungen sind ein schönes Wort, aber auch ein komplizierter Prozess" so Fahrenkamp.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) Pressestelle Friedrichstr. 148, 10117 Berlin Telefon: (030) 27909-0, Telefax: (030) 2790361

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