Pressemitteilung | Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. - Die Waldeigentümer (AGDW)
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Ein Licht für den Deutschen Wald / Waldbesitzer sorgen im Kanzleramt für Weihnachtsstimmung

(Berlin) - „Holz ist der nachwachsende Rohstoff des jungen Jahrtausends. Er stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die zusammen mit der Holzbranche in diesem Land rund 1,3 Mio. Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern hilft. Daran soll dieser Weihnachtsbaum Sie und Ihr Kabinett bei Ihren wichtigen Beratungen erinnern. Um dies auch in Ihrem Kabinettsaal zu gewährleisten, übergeben wir Ihnen zusätzlich einen Adventskranz. Die fünfte Kerze soll an die Bedeutung der Forstwirtschaft erinnern und darf bereits jetzt angezündet werden“, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), Michael Prinz zu Salm-Salm anlässlich der Übergabe des Weihnachtsbaumes für den Ehrenhof des Bundeskanzleramtes in Berlin.

Der Waldbesitzerpräsident nutze das Treffen in Berlin, um Bundeskanzlerin Dr. Merkel über die aktuelle Lage der Deutschen Forstwirtschaft zu unterrichten. Trotz der z.T. erfreulichen Entwicklung auf den Holzmärkten, sind die Rahmenbedingungen für die Forstbetriebe verbesserungsbedürftig. So hat die laufende Diskussion um die Reform der Erbschaftsteuer viele Inhaber von Familienforstbetrieben verunsichert. Sie fordern Planungssicherheit für sich und ihre Nachfolger. Denn, so Prinz Salm, in einem Forstbetrieb falle drei Mal Erbschaftsteuer an, bis ein Baum sein hiebsreifes Alter erreicht habe. Außerdem fühlten sich viele Waldbesitzer nach dem katastrophalen Sturm Kyrill vom Januar 2007 nach wie vor im Stich gelassen. Hier müsste in Zeiten des Klimawandels für den Klimaschützer Wald ein verlässliches Auffangszenario entwickelt werden. Der Wald und die Forstbetriebe dürften nicht in den Stürmen untergehen. Insofern gelte es auch die Natur- und Umweltschutzpolitik an die neue Situation anzupassen.

In diesem Jahr stammt der Weihnachtsbaum vor dem Kanzleramt aus Brandenburg, der Heimat von Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Gestiftet wurde er von dem Forstbetrieb Freiherr von Lüninck in Spring bei Wiesenburg/Mark im Hohen Fläming. Es handelt sich um eine 16 Meter hohe und rund 40 Jahre alte Rotfichte aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Der Baum stammt aus einem Forstbetrieb der nach den Kriterien des PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert ist. Dies garantiert eine ausgewogene Berücksichtigung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem im Rahmen der Bewirtschaftung – streng nach den Rio-Kriterien. Der Baum wurde von den Forstarbeitern fachmännisch gefällt, sorgfältig verpackt und behutsam nach Berlin transportiert. In der Weihnachtszeit wird die Fichte festlich beleuchtet den Ehrenhof des Kanzleramts schmücken und für weihnachtliche Stimmung im politischen Zentrum der Bundesrepublik sorgen.

Der Adventskranz für die Kanzlerin ist u.a. aus den Hauptnadelbaumarten der deutschen Wälder wie Fichte, Kiefer und Tanne gebunden. Die Kerzen wurden aus Bienenwachs gefertigt und stehen für die vielfältigen Produkte und Wohlfahrtswirkungen, die uns der Wald neben dem Holz zur Verfügung stellt.

Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Hans Ludwig Körner, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31807-923, Telefax: (030) 31807-924

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