Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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Einigung mit kommunalen Arbeitgebern in Baden-Württemberg: 39-Stunden-Woche

(Berlin) - Eine Einigung in der strittigen Arbeitszeitfrage haben am 5. April 2006 dbb tarifunion und kommunale Arbeitgeber in Baden-Württemberg erzielt. Danach sollen die rund 220 000 kommunalen Arbeitnehmer künftig 39 Stunden arbeiten, für die Auszubildenden bleibt es bei der 38,5-Stunden-Woche.

Mit dem Abschluss von Stuttgart und den vorher erzielten Einigungen in Hamburg und Niedersachsen ist der Tarifstreit auf kommunaler Ebene nach mehr als acht Wochen Arbeitskampf, zähen Verhandlungen und einer gescheiterten Schlichtung beendet. „Der vertretbare Abschluss für die baden-württembergischen Kommunalbeschäftigten zeigt erneut, dass die Gewerkschaften zu tragbaren Kompromissen fähig und bereit sind“, sagte Willi Russ, 2. Vorsitzender und Verhandlungsführer der dbb tarifunion. „Gleichzeitig steht Stuttgart aber auch für die unverminderte Kampfbereitschaft und geschlossene Solidarität der Beschäftigten . Dagegen haben Arbeitgeber, die auf stur schalten und Maximalforderungen durchsetzen wollen, keine Chance“, so Russ in Anspielung auf den noch immer ungelösten Tarifkonflikt auf Länderebene: „Der Ball liegt nun ausschließlich im Feld der Tarifgemeinschaft deutscher Länder“, stellte er klar: „Herr Möllring, jetzt sind Sie dran! Wir erwarten, dass der TdL-Chef endlich an den Verhandlungstisch zurückkehrt, ein verhandelbares und abschlussfähiges Angebot vorlegt und nicht länger auf Kosten der Beschäftigten, der Bürger und der Wirtschaft auf Zeit spielt.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb) Dr. Frank Zitka, Pressesprecher Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399

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