Pressemitteilung | Der Mittelstand. BVMW e.V. - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands - Bundeszentrale
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Einstellungsbremse Kündigungsschutz lockern

(Berlin) – Zur aktuellen Debatte in der Union über Änderungen beim Kündigungsschutz erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: „Der Mittelstand begrüßt den Vorstoß führender Unionspolitiker für eine umfassende Flexibilisierung des Kündigungsschutzes. Die derzeitige Regelung hat sich als Einstellungsbremse ersten Ranges erwiesen. Deshalb soll künftig jedes Unternehmen mit seinen Mitarbeitern maßgeschneiderte Lösungen vereinbaren können.

Ein starrer Kündigungsschutz wie bisher verhindert neue Arbeitsplätze und die Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser. Denn einstellungswillige Unternehmer müssen für eine Notlage des Betriebs Vorsorge treffen. Nach geltendem Recht drohen ihnen aber bei einer unabwendbaren Kündigung erhebliche Kosten für Abfindungen und langwierige Arbeitsgerichtsverfahren.

Umfragen belegen, dass rund 70 Prozent der mittelständischen Betriebe zusätzliche Jobs schaffen wollen, wenn der Kündigungsschutz gelockert wird. Union und Bundesregierung sollten deshalb gemeinsam den Weg für mehr Beschäftigung frei machen. Ein erster Schritt wäre die Anhebung der Kündigungsschutz-Schwelle auf Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin Telefon: 030/5332060, Telefax: 030/53320650

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