Pressemitteilung | Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
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Eklatantes politisches Handlungsdefizit bei der steuerlichen Forschungsförderung (#forschungsförderung)

(Frankfurt am Main) - Seit Jahren ringt die Politik um eine steuerliche Forschungsförderung. Im Koalitionsvertrag bereits fest verankert, muss dieses Instrument nun endlich auch eingeführt werden, fordert der VDMA vor der Anhörung des Finanzausschusses.

"Das größte innovationspolitische Versäumnis des letzten Jahrzehnts muss jetzt korrigiert werden", betont Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, anlässlich der Anhörung des Bundestagsfinanzausschusses zur steuerlichen Forschungsförderung am 18. Februar. Hier gebe es kein wissenschaftliches Erkenntnisdefizit, sondern ein eklatantes politisches Handlungsdefizit. "Alles wurde von allen längst gesagt und das auch noch mehrfach - jetzt ist die Bundesregierung am Zuge." Die vielen Ankündigungen müssten nun dringend durch einen Gesetzentwurf der Großen Koalition und im Bundeshaushalt hinterlegen werden, fordert Rauen.

Forschungsförderung muss auch größere Mittelständler erreichen

"Jedes Modell jenseits einer allgemeinen steuerlichen Forschungsförderung muss sich daran messen lassen, ob es gelingt, der Bedeutung gerade von 'Midrange Companies' für Innovation und damit letztlich Beschäftigung besser gerecht zu werden", betont Rauen. "Eine bloße KMU-Förderung wäre viel zu kurz gesprungen". Bislang benachteilige die bestehende Forschungsförderung in Deutschland und der EU größere Mittelständler klar.

"Die vielen Innovationswelten im Maschinenbau werden mit einer themenoffenen und unbürokratisch ausgestalteten steuerlichen Forschungsförderung bestmöglich erreicht.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) Holger Paul, Leiter Kommunikation Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 66030, Fax: (069) 66031511

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