Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Elterngeld für Selbständige muss verbessert werden

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert eine Präzisierung der Regelungen zum neu eingeführten Elterngeld. Mit einem entsprechenden Punktekatalog hat sich deshalb Europas größte Journalisten-Organisation am heutigen Freitag (7. März 2008) an das Bundesministerium für Familie sowie an die zuständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestages gewandt. "Das Elterngeld für Selbständige und Arbeitnehmer ist ein sozialpolitischer Meilenstein", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Doch in der Umsetzung sind noch manche Stolpersteine verborgen."

So kritisiert der DJV etwa, dass Honorare für Tätigkeiten vor der Elternzeit auf das Elterngeld angerechnet werden, wenn sie während des Bezugszeitraums eingehen. Ebenfalls verbesserungswürdig ist aus Sicht des DJV die Regelung, nach der nur das letzte Jahr vor Beginn der Elternzeit für die Berechnung des Elterngeldes berücksichtigt wird, also in einer Zeit, in der viele Frauen ihre Tätigkeiten auf ärztlichen Rat hin einschränken müssen.

"Ich hoffe", sagte der DJV-Vorsitzende, "dass die von uns vorgeschlagenen Veränderungen in der Umsetzung des Elterngeldes berücksichtigt werden." Dann verbessere das Elterngeld die soziale Lage von Freien mit Kindern erheblich.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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