Pressemitteilung | Deutscher Mieterbund e.V. (DMB)
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Energetische Sanierung von Großwohn-Siedlungen / Quantensprung der öffentlichen Förderpolitik / Mieterbund-Präsident zeichnet Preisträger aus

(Berlin) - "Der von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee ausgerufene Wettbewerb ist ein Quantensprung in der öffentlichen Förderpolitik", sagte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, bei der heutigen (15. Juli 2009) Preisverleihung für "Energetische Sanierung von Großwohn-Siedlungen auf der Grundlage von integrierten Stadtteilentwicklungskonzepten". Aufgabenstellung des Wettbewerbs war, Energie und Kosten zu sparen und gleichzeitig die Lebensqualität in Großwohn-Siedlungen zu verbessern.

Der Mieterbund-Präsident hob die Breitenwirkung dieses Wettbewerbs hervor: "Es geht nicht mehr nur um einzelne Gebäude, es geht um ganze Siedlungen. Öffentliche Förderung erfährt damit mehr Zielgenauigkeit und mehr Effektivität."

Rips begrüßte, dass die Verbindung mit einem integrierten Stadtteilentwicklungskonzept die Teilnehmer zu einem ganzheitlichen Ansatz zwingt, so dass die wohnungswirtschaftliche Lage, die soziale Infrastruktur und die Grünflächen- und Freizeitgestaltung eine wichtige Rolle spielen.

Rips: "Der Wettbewerb steht für maximale Wirksamkeit, ganzheitliche Betrachtungsweise, Transparenz und demokratische Entscheidungsverfahren und hohe praktische Umsetzbarkeit."

Für den Wettbewerb "Sanierungskonzepte mit Großwohn-Siedlungen" wurden insgesamt 76 Konzepte eingereicht. Im Umweltforum Berlin erhalten heute (15. Juli 2009) ab 13.30 Uhr fünf Wohnungsunternehmen von Bauminister Wolfgang Tiefensee einen Preis in Höhe von jeweils 100.000 Euro. Die zehn Zweitplatzierten erhalten eine Prämie von 75.000 Euro und die 19 Drittplatzierten eine Prämie von 50.000 Euro für die Umsetzung ihrer Maßnahmen.

"Alle Preisträger zeichnen sich durch ein insgesamt hohes Niveau ihrer eingereichten Konzepte aus. Sie liefern ein vollständiges, plausibles und vor allem auch machbares Konzept für die energetische Sanierung ihrer Großwohn-Siedlungen", betonte der Mieterbund-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Mieterbund e.V. (DMB) Pressestelle Littenstr. 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 223230, Telefax: (030) 22323100

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