Pressemitteilung | Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA)

Energieverbraucher ohne Umwege entlasten / Energie-Abnehmerverband VEA plädiert für Nutzung von Atomkraft und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

(Hannover) – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) begrüßt die Pläne von Wirtschaftsminister Glos zur längeren Nutzung der Kernenergie und zur Implementierung eines entsprechenden Gesetzes in weiten Teilen. Allerdings spricht sich die Interessensvertretung mehrerer tausend mittelständischer Unternehmen in Deutschland gegen den Vorschlag der Projektgruppe Energiepolitisches Programm (PEPP) aus, die Gewinne aus der Verlängerung der Restlaufzeit von Atomkraftwerken in eine Stiftung einzuzahlen. „Dieses Vorhaben führt nur zu unnötigem Verwaltungsaufwand, steht unserer Meinung nach nicht im Einklang mit der Wirtschaftsordnung und die Kostenvorteile werden womöglich nur zur Subventionierung der erneuerbaren Energien weiterverteilt – das ist kontraproduktiv!“, so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. „Warum sollte die zu erwartende Senkung der Energiepreise nicht direkt und ohne Umwege an die Industrie- und Privatkunden weitergegeben werden, zumal inzwischen die kartellrechtlichen Mittel zur Verfügung stehen?“

„Wir brauchen günstigere Preise in Deutschland“, so Panitz. Die Kernenergie sei derzeit aus umweltpolitischer und kosteneffizienter Sicht aus dem Energiemix nicht wegzudenken. „Auch im Hinblick auf die Wahrung der Versorgungssicherheit wäre der leichtfertige Verzicht auf Atomkraft eine fatale Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und würde zu weiteren, nicht abzusehenden Belastungen für die privaten Haushalte führen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) Manfred Panitz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Zeißstr. 72, 30519 Hannover Telefon: (0511) 98480, Telefax: (0511) 9848-188

()

NEWS TEILEN: