Entscheidung des Bundeskabinetts stärkt Hafenwirtschaft und Logistik
(Berlin/Bonn) - Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) begrüßt die Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzepts als weitere wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft und der Logistik in Deutschland. Die Fortschreibung hatte das Bundeskabinett am gestrigen Mittwoch in Berlin beschlossen.
"Die im Hafenkonzept enthaltenen Maßnahmen sind eine gute Grundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen langfristig zu sichern. Entscheidend ist aber nicht so sehr, was auf dem Papier steht, sondern dass die beschlossenen Maßnahmen jetzt auch mit Priorität realisiert werden", so Willem van der Schalk, Vizepräsident des DSLV.
Erfreulich ist auch, dass mit Ausbauvorhaben Hinterland und Binnenhäfen gestärkt werden sollen. "Der DSLV unterstützt die ausgewogene Umsetzung des Hafenkonzepts. Die Interessen der Küsten- und der Binnenländer werden in der Fortschreibung des Konzepts verknüpft", so van der Schalk. "Dies stärkt die Logistik und den Standort Deutschland insgesamt."
Die Beseitigung der see- und landseitigen Engpässe der Häfen ist gerade für die exportorientierte deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Dazu müssen nicht nur die finanziellen, sondern auch die erforderlichen Planungskapazitäten in der Verwaltung geschaffen sowie die Beschleunigung der damit einhergehenden Prozesse bereitgestellt werden. Hierfür setzt das Nationale Hafenkonzept die richtigen Akzente.
Die Vernetzung von Verkehrs-, Infrastruktur- und Warendaten bietet hervorragende Optimierungspotenziale. Daher ist die vorgesehene Neuauflage des erfolgreichen Forschungsprojekts "Innovative Seehafentechnologien", das noch in diesem Jahr mit einem Volumen von 20 Millionen Euro an den Start gehen soll, ausdrücklich zu begrüßen.
Van der Schalk: "Die Bundesregierung muss gemeinsam mit den Bundesländern und der Wirtschaft zügig die nächsten Schritte unternehmen, um eine enge inhaltliche und zeitliche Abstimmung mit der Maritimen Agenda 2025 und dem Aktionsplan Güterverkehr und Logistik zu erreichen."
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV), Geschäftsstelle Berlin
Dr. Christoph Sokolowski, Leiter, Politik und Kommunikation
Platz vor dem Neuen Tor 5, 10115 Berlin
Telefon: (030) 2787469-0, Fax: (030) 2787469-9
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