Pressemitteilung | Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg)

Erfrischungsgetränke-Industrie für moderate Tarifrunde

(Berlin) - Vor der beginnenden Entgelttarifrunde für die Erfrischungsgetränkeunternehmen appelliert die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) an die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Tarifverhandlungen vor dem Hintergrund eines außerordentlich schwierigen Jahres für die Getränkebranche mit Augenmaß zu führen. Die regionalen Verhandlungen werden zum Jahresanfang in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/Bremen und Hessen aufgenommen. Die Forderung der Gewerkschaft beträgt zwischen 3,5 und 4 Prozent und beinhaltet zum Teil auch Forderungen nach Anhebung von Altersvorsorge und Weihnachtsgeld.

„Jetzt geht es erst einmal darum, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern, die nach Einführung der gesetzlichen Pfandregelungen gefährdet sind“, betont Ernst Kammerinke, Geschäftsführer der wafg.

Die Hersteller alkoholfreier Getränke blicken auf ein turbulentes Jahr zurück. Zwar konnte die Branche insgesamt von dem heißen Sommer profitieren, die Markteinbrüche, die einige Segmente nach Einführung des Pflichtpfandes zu verzeichnen hatten, konnten dadurch jedoch nicht kompensiert werden. Es kam – entgegen den Verbrauchsgewohnheiten der letzten Jahre – seit Beginn des Jahres zu starken Marktverschiebungen. Von der neuen Gesetzeslage profitiert haben die fruchthaltigen Getränke, die größtenteils in Mehrwegflaschen und unbepfandeten Tetrapacks angeboten werden. Leidtragende des Pfandchaos sind vor allem die Erfrischungsgetränke, die zum Teil Absatz- und Umsatzeinbußen im zweistelligen Bereich hinnehmen mussten.

Quelle und Kontaktadresse:
Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) Friedrichstr. 231, 10969 Berlin Telefon: 030/2592580, Telefax: 030/25925820

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