Pressemitteilung | Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
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Ergebnis der Urabstimmung liegt vor: 95,8 Prozent stimmen für Streik

(Frankfurt am Main) - Die Signale bei der Deutschen Bahn stehen auf Streik. Dies ist das Ergebnis der heutigen (06. August 2007) Auszählung der Urabstimmung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). So haben sich 95,8 Prozent der zur Urabstimmung aufgerufenen knapp 12 000 GDL-Mitglieder für Streiks zur Durchsetzung eines eigenständigen Tarifvertrages für das Fahrpersonal mit deutlichen Entgeltsteigerungen und weitreichenden Verbesserungen bei den Arbeitszeitbestimmungen ausgesprochen. „Dies ist ein hervorragendes Ergebnis. Aber bereits die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass unsere Mitglieder fest entschlossen sind, unsere Tarifforderungen notfalls mit den Mitteln des Arbeitskampfes durchzusetzen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell. Wann und wo es in dieser Woche zu Streiks kommen wird sowie über deren Ausmaß berät der geschäftsführende Vorstand der GDL im Laufe des Nachmittags mit den GDL-Bezirksvorsitzenden.

Der Arbeitgeber hat noch immer die Möglichkeit, diese Streiks abzuwenden. „Wenn er uns bis Dienstag (07. August 2007) 18 Uhr ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt, sind wir bereit, für die Dauer der Verhandlungen auf Arbeitskämpfe zu verzichten. Doch der Arbeitgeber geht anscheinend lieber auf Konfrontationskurs und überzieht die GDL mit Klagen. So verhärtet er nur die Fronten und bringt die eigenen Mitarbeiter gegen sich auf“, so Schell weiter.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL) Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40

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