Pressemitteilung | Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin
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Erster Deutscher Familientag in Berlin / Städte leisten ihren Beitrag zur familienfreundlichen Gesellschaft

(Berlin) - Die Aufbruchsignale, die vom ersten Deutschen Familientag heute (15. Mai 2006) in Berlin ausgegangen sind, hat der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, begrüßt: "Die deutschen Städte sind bereit, ihren Beitrag zu einer familienfreundlichen Gesellschaft zu leisten und alle Bemühungen hierzu nachhaltig zu unterstützen."

Die Vernetzung von Politik und Verwaltung mit Arbeitgebern, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren soll dazu beitragen, dass den Bedürfnissen von Familien und Kindern vor Ort Rechnung getragen wird. "Eine gut ausgebaute kommunale Infrastruktur in der Kinder- und Jugendhilfe sowie lokale Initiativen zur Förderung der Familien sind Grundlagen der notwendigen gesellschaftlichen Entwicklung zu mehr Familienfreundlichkeit", betonte Articus.

Die Kommunen stehen sowohl für die kommunale Infrastruktur als auch als öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der Verantwortung. Eltern erwarten ein familienfreundliches Wohnumfeld und flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote. Diese müssen die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit fördern und gleichzeitig dem Erziehungs- und Bildungsauftrag für die Kinder gerecht werden. Die intensive Förderung der Kinder und die Unterstützung der Eltern ist eine elementare Aufgabe des Staates. Ob junge Menschen Familien gründen, hängt nicht zuletzt von diesen Rahmenbedingungen ab.

Bund und Länder müssten daher dringend eine dauerhafte und verlässliche Finanzierungsgrundlage für die Kommunen schaffen, um ein qualitativ hochwertiges und gut ausgebautes Kinderbetreuungssystem in Deutschland zu schaffen und zu erhalten, forderte Articus. In vielen Städten würden die Angebote auch für Kinder unter drei Jahren und ganztägige Angebote für Kinder aller Altersstufen mit großen Kraftanstrengungen ausgebaut. Eine ausreichende finanzielle Absicherung der Kommunen für diese gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe sei jedoch bis jetzt nicht erfolgt.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städtetag, Hauptgeschäftsstelle Berlin Volker Bästlein, Leitung, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin Telefon: (030) 377110, Telefax: (030) 37711999

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