Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Es ist fünf vor zwölf / Bundesregierung muss Eckpunkte für CO2-basierende Kfz-Steuer sofort umsetzen!

(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) fordert bereits seit längerer Zeit die schnellstmögliche Umstellung der Kfz-Steuer auf die Bezugsgrößen Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen. Dabei soll jedes Gramm CO2 gleich besteuert werden. Die neue Steuer soll technik- und wettbewerbsneutral ausgestaltet werden und muss für verbrauchsarme Neufahrzeuge generell günstiger ausfallen, um eine Erneuerung des überalterten Fahrzeugbestandes zu forcieren. Eine starre Stichtagslösung bei der Umstellung der Steuersysteme wird vom VDIK abgelehnt.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Das am Wochenende (9./11. November 2007) bekannt gewordene Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Neuregelung der Kfz-Steuer weist absolut in die richtige Richtung. Aufgrund der aktuellen Marktsituation, insbesondere bei Verkäufen an private Endkunden, ist es jedoch fünf vor zwölf. Bundesregierung und Bundesländer dürfen diese letzte Chance nicht vergeben und sollten durch die schnellstmögliche Umsetzung der Inhalte des Eckpunktepapiers möglichst in 2008 die latent vorhandene Verunsicherung und Kaufzurückhaltung der Autofahrer beenden.“

Darüber hinaus hält es der VDIK für dringend erforderlich, dass der Austausch alter gegen neue Fahrzeuge durch weitere Aktivitäten der Politik unterstützt wird. Die bereits seit dem Jahr 2006 laufende Initiative `Pro saubere Luft´ der internationalen Kraftfahrzeughersteller ist dafür ein gutes Beispiel. Nur so kann die ins Stocken geratene Erneuerung des überalterten Fahrzeugbestandes, die letztendlich der Umwelt und der Verkehrssicherheit dient, wieder in Gang gebracht werden.

Lange weiter: „Die bereits erfolgreich laufenden Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau für schadstoffarme schwere Nutzfahrzeuge, für umweltfreundliche leichte Nutzfahrzeuge sowie für bestimmte Erdgasfahrzeuge belegen, dass ein geeignetes Instrumentarium zur Unterstützung der Bestandserneuerung zur Verfügung steht. Die Finanzierung ähnlicher Programme im Pkw-Bereich könnte aus den Steuermehreinnahmen des Staates aufgrund der hohen Kraftstoffpreise erfolgen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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