EU-Indien-Freihandelsabkommen eröffnet neue Chancen für Hightech-Branchen
(Berlin) - Der Abschluss des EU-Indien-Freihandelsabkommens ist ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen mit einem der dynamischsten Wachstumsmärkte weltweit. Für technologieintensive SPECTARIS-Branchen Augenoptik, Photonik, Medizintechnik und Analysen-, Bio- und Labortechnik ergeben sich daraus neue und verbesserte Marktchancen.
„Der geplante Abbau von Zöllen auf Industriegüter ist ein zentrales Signal für unsere Mitgliedsunternehmen. Gerade für technologieintensive Produkte verbessert sich damit die Wettbewerbsposition europäischer Anbieter im indischen Markt spürbar“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Deutschen Industrieverbands SPECTARIS.
Indien ist für die SPECTARIS-Branchen ein zentraler Zukunftsmarkt. Der starke Ausbau der Gesundheitsversorgung, wachsende Investitionen in Forschung, Diagnostik und industrielle Infrastruktur sowie eine dynamisch wachsende Mittelschicht führen zu einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen, technologieintensiven Produkten. Europäische Anbieter genießen dabei einen ausgezeichneten Ruf in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Präzision. Das EU-Indien-Freihandelsabkommen setzt an bestehenden Marktzugangshürden an und schafft verbesserte Rahmenbedingungen, um dieses Potenzial künftig stärker zu erschließen.
Beim Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen erkennt der Verband Fortschritte, sieht jedoch weiterhin Handlungsbedarf. „Für Medizintechnik und Analysen-, Bio- und Labortechnik ist der Zugang zu öffentlichen Beschaffungsmärkten ein entscheidender Faktor für den Markteintritt. Die Regelungen im EU-Indien-Abkommen bleiben hier hinter der Marktöffnung anderer EU-Abkommen zurück“, ergänzt Jörg Mayer. „Entscheidend wird nun sein, wie die vereinbarten Grundsätze in der Praxis umgesetzt und weiterentwickelt werden.“
Insgesamt schafft das Abkommen verbesserte Rahmenbedingungen für Handel, Investitionen und Lieferketten. „Das EU-Indien-Abkommen ist ein wichtiger Baustein, um europäische Schlüsselindustrien langfristig im indischen Markt zu verankern. Nun kommt es auf eine zügige und ambitionierte Umsetzung an“, betont Jörg Mayer.
Quelle und Kontaktadresse:
SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V., Christof Weingärtner, Pressesprecher(in), Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin, Telefon: 030 414021-0
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