Pressemitteilung | Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V. (OVID)
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EU-Parlament stoppt pauschale Soja-Einstufung: Ein Sieg für Vernunft und Versorgungssicherheit

(Berlin) - Das Europäische Parlament hat gestern den geplanten Delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zur Einstufung von Soja als klimaschädlichen "High iLUC Risk"-Rohstoff mit absoluter Mehrheit von 388 Stimmen abgelehnt. OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld, sagte heute in Berlin zu dieser Entscheidung:

"Das Europäische Parlament hat heute mit klarer Mehrheit bewiesen, dass es die Realitäten unserer Agrarwirtschaft und Ernährungswirtschaft im Blick behält und eine pauschale, fachlich nicht gerechtfertigte High-iLUC-Einstufung von Soja verhindert.

Die Ablehnung des Delegierten Rechtsakts ist ein Sieg der Vernunft. Die Abgeordneten haben ein industriepolitisches Eigentor verhindert und unterstützen den mühsam aufgebauten europäischen Sojaanbau sowie unsere heimische Proteinversorgung. Damit bleibt der Weg frei für eine nachhaltige Eiweißstrategie sowie für die Produktion heimischer Lebens- und Futtermittel und zertifizierter Biokraftstoffe. Wir brauchen Klimaschutz, der Entwaldungsrisiken an den echten Ursachen bekämpft, statt nachhaltige europäische Wertschöpfungsketten zu zerschlagen."

Vertiefende Fakten, Argumente und Hintergrundinformationen finden Sie unter diesem Link: OVID-Stellungnahme zur geplanten High-iLUC-Einstufung von Soja

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V. (OVID), Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, Telefon: 030 72625900

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