Eurobonds und EZB - Deutschland muss hart bleiben
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Bundesregierung auf, den Forderungen nach Euro-Bonds und einem stärkeren Engagement der EZB zur Lösung der europäischen Schuldenkrise nicht nachzugeben. Beides birgt erhebliche Risiken.
"Der Druck auf Deutschland, einer Einführung von Eurobonds oder dem unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Eurostaaten zuzustimmen, wird sicher wachsen. Die Bundesregierung muss aber hart bleiben, da beide Schritte fatale Auswirkungen haben können. Einerseits drohen durch Ausfälle den Steuerzahlern enorme Kosten, andererseits eine massive Inflation. Außerdem würde der Druck zur sparsamen Haushaltsführung und zur Stärkung des Wettbewerbs in den betroffenen Ländern sinken", macht Küsters deutlich.
"Wir sollten nur denen helfen, die bereit zu notwendigen, wenn auch schmerzhaften Reformen sind. Kreditzusagen darf es nur gegen sparsame Haushaltsführung und Konsolidierung geben, so einfach ist das. Dass die Opposition von diesem Kurs abweicht, schwächt die Position unseres Landes. Hier wäre eine einvernehmliche Haltung der deutschen Politik sinnvoll", fordert Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Ralf-Michael Löttgen, Bundesgeschäftsführer
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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