"Europa - Utopie und Realität": Friedenspreis-Ausstellung in Brüssel startet mit Diskussionsveranstaltung / Jubiläums-Ausstellung auf Reisen / Diskussion mit Claudio Magris, Friedenspreisträger 2009, dem polnischen Journalisten Adam Krzeminski und Deutschlandfunk-Chefradakteur Stephan Detjen am 1. Juni im Goethe-Institut in Brüssel
(Frankfurt am Main) - Große Debatten, lebendige Geschichte - seit 1950 steht der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für herausragende Persönlichkeiten und Lebenswerke im Dienst von Frieden und Verständigung. Über das Thema "Europa - Utopie und Realität" debattieren im Brüsseler Goethe-Institut Claudio Magris, Friedenspreisträger 2009, der polnische Journalist Adam Krzeminski und Deutschlandfunk-Chefredakteur Stephan Detjen. "Nur ein wirklich geeintes Europa, ein echter Staatenbund könnte fähig sein, sich Problemen zu stellen, die über das Nationale hinausgehen", so argumentierte Claudio Magris in seiner Friedenspreisrede 2009. Als bekennender Europäer hat er auf der Friedenspreisverleihung im Oktober 2009 dazu aufgerufen, den Einigungsprozess Europas trotz aller Finanznöte und einem erstarkenden Populismus in vielen europäischen Ländern gerade im Hinblick auf die kulturelle Vielfalt weiter voranzutreiben. Die Veranstaltung startet am 1. Juni 2010 um 19 Uhr im Brüsseler Goethe-Institut in der Rue Beliard 58. Sie wird am 2. Juni 2010 von 19.15 - 20.00 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt, der mit dem Goethe-Institut Kooperationspartner des Börsenvereins bei der Veranstaltung ist.
Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Ausstellung "Widerreden - 60 Jahre Friedenspreis", die vom 1. bis 12. Juni 2010 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Goethe-Instituts besichtigt werden kann. Anlässlich seines 60jährigen Jubiläums im Jahr 2009 dokumentiert die Wanderausstellung in Bildern und Texten die Geschichte des Friedenspreises im Lauf der Jahrzehnte.
Zum Jubiläum ist auch ein Sammelband erschienen: In "Widerreden" - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels beleuchten Wissenschaftler, Journalisten, Preisträger und ehemalige Laudatoren die Geschichte des Preises als Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses der Deutschen und dokumentieren ihn im Spiegel von Kultur und Gesellschaft:
"Widerreden" - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Herausgeber: Wolfgang Frühwald, Stephan Füssel, Niels Beintker und Martin Schult, MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7657-3088-7, 34,90 Euro.
Weitere Informationen zur Ausstellung, ihren Stationen sowie dem Friedenspreis-Buch unter:
www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de
Anmeldung zur Abendveranstaltung im Goethe-Institut am 1. Juni bei Martin Schult, Telefon 030/2800783-44; E-Mail: schult@boev.de
Ansprechpartnerin für sonstige Anfragen ist Jacqueline Kraus im Goethe-Institut Brüssel, Telefon +32-2-2345784, E-Mail: jacqueline.kraus@bruessel.goethe.org.
Quelle und Kontaktadresse:
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Pressestelle
Großer Hirschgraben 17-21, 60311 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 13060, Telefax: (069) 1306-201
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



