Extremus - Deckung von Terrorrisiken bleibt gesichert
(Berlin) - Inländische Unternehmen können weiter auf den Fortbestand des deutschen Versicherers zur Deckung von Terrorrisiken durch die Extremus Versicherungs-AG vertrauen. Dies ist ein Sicherheitssignal für den deutschen Industriestandort. So bewertet Klaus Bräunig, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, die staatliche Gewährleistung für diesen Versicherer in vollem Umfang von acht Milliarden Euro bis Ende 2009 zu verlängern. Mit Erfolg hatten Industrie und Versicherungswirtschaft mit dem BMF über die Verlängerung verhandelt. Über 1.100 Versicherungsnehmer aus verschiedenen Branchen sind bei der Extremus Versicherungs-AG gegen finanzielle Verluste bei Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden durch Terroranschläge versichert. Die staatliche Gewährleistungssumme von acht Milliarden Euro können nur Unternehmen in Anspruch nehmen, die bei Extremus versichert sind. Extremus selbst stellt zusätzlich zwei Milliarden Euro Deckung zur Verfügung. Terrorschäden bis zu 25 Millionen Euro sind nach wie vor durch jede normale Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherung mit gedeckt.
Der Staat bekennt sich zu seiner Verantwortung gegenüber den hiesigen Unternehmen. Diese sind bei einem Terroranschlag nur das Mittel zum Zweck, die staatliche Ordnung zu stören. Ausländische Versicherungsmärkte bieten den Unternehmen derzeit noch keinen hinreichenden Versicherungsschutz an. Solange dies so ist, sollte der Staat weiter seine Unterstützung für Extremus aufrecht erhalten. Ähnliche staatliche Deckungskonzepte gibt es auch in wichtigen Industrienationen wie den USA, Großbritannien, Frankreich oder Spanien, erklärte Harry Daugird, Vorsitzender des BDI-Versicherungsausschusses.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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