Fachkräftemangel in der Altenpflege: "Wir müssen alle Register ziehen" (#KonzertierteAktionPflege)
(Berlin) - Konzertierte Aktion Pflege hat bpa-Vorschlag zur Qualifizierung von Pflegehelfern aufgenommen / Mit den am 28. Januar 2019 vorgestellten Ergebnissen der Arbeitsgruppe "Ausbildung und Qualifizierung" der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) ist Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), zufrieden: "Wir sind erleichtert, dass unser Vorschlag, für die Nachqualifizierung von Rückkehrern in den Pflegeberuf 5.000 zusätzliche Plätze bereitzustellen, in den Maßnahmenkatalog der Bundesregierung aufgenommen wurde."
Meurer verwies auf die neuen Zahlen der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA), nach denen sich der Personalmangel in der Altenpflege weiter verstärkt hat. Die BA hatte mitgeteilt, dass eine Stelle für eine examinierte Altenpflegefachkraft im Bundesschnitt 186 Tage unbesetzt ist und die Vakanzzeit in der Altenpflege 62 Prozent über dem Schnitt aller Berufe liegt. "Angesichts des demografischen Wandels und des sich immer weiter verschärfenden Fachkräftemangels in der Altenpflege müssen sämtliche Akteure in der Pflege gemeinsam mit der BA alle Register ziehen", so Meurer.
Die Konzertierte Aktion Pflege (KAP) wurde am 3. Juli 2018 von den Bundesministern Dr. Franziska Giffey, Hubertus Heil und Jens Spahn ins Leben gerufen. Ziel ist, zusammen mit den führenden Köpfen des Sozialsystems und den relevanten Akteuren der Pflege - darunter der bpa - den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften spürbar zu verbessern, sie zu entlasten und die Ausbildung in der Pflege zu stärken.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
Susanne van Cleve, Pressereferentin
Friedrichstr. 148, 10117 Berlin
Telefon: (030) 30878860, Fax: (030) 30878889
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