Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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„Fachliche und didaktische Mängel nicht akzeptabel“ / Bildungsgewerkschaft zu „Schulbücher-Report“ der Stiftung Warentest

(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat transparente Verfahren gefordert, die die Qualität von Schulbüchern sicherstellen. Hier seien die Kultusministerien und die Schulbuchverlage gefordert. „Trotz sehr aufwändiger Zulassungsverfahren haben offenbar viele Schulbücher gravierende didaktische und fachliche Mängel. Das ist nicht akzeptabel: Schulbücher sollen Lehrkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützen, sie sollen die Lernprozesse der Kinder und Jugendlichen befördern. Deshalb müssen sich Pädagogen und Lernende auf die Schulbücher verlassen können“, sagte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer heute (27. September 2007) in einer ersten Reaktion auf den „Schulbücher-Report“ der Stiftung Warentest.

Es sollte geprüft werden, ob wirklich von jedem Schulbuch mehrere länderspezifische Ausgaben hergestellt werden müssen. „Ein größeres Maß an Einheitlichkeit kann sicher nicht schaden“, sagte Demmer mit Blick auf die Idee bundesweit gleicher Schulbücher. Freilich müsse es auch weiterhin Lehrmaterialien geben, die die Besonderheiten der Bundesländer und Regionen widerspiegeln.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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