Familienunternehmer kritisieren Verzögerungskurs für Mercosur im Europaparlament
(Berlin) - Das Europaparlament hat entschieden, das Handelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur Staaten vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) prüfen zu lassen. Damit wird der Abschluss des Abkommens erneut auf unbestimmte Zeit verschoben.
Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER:
„Nach 25 Jahren Verhandlung war das Mercosur-Abkommen endlich einen entscheidenden Schritt vorangekommen, bis das Europaparlament heute aus nicht stichhaltigen Gründen eine rechtliche Einordnung durch den EuGH durgesetzt hat. Während uns andere Staaten unter Druck setzen, blockiert sich Europa selbst und düpiert wohlmeinende Handelspartner wie die Mercosur-Staaten.
Fakt ist: Europa kann es sich nicht leisten, weitere Jahre in Unsicherheit zu verharren, während andere Regionen längst Fakten schaffen. Es braucht Tempo. Je schneller das Mercosur-Abkommen finalisiert wird, desto eher können Familienunternehmen investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern. Das ist weit mehr als ein handelspolitisches Projekt – es ist ein strategischer Baustein für die wirtschaftliche Zukunft Europas. Angesichts der Reformflaute in Deutschland müssen Wachstumsimpulse von außen durch Freihandelsabkommen kommen."
Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V., Anne-Katrin Moritz, Leiter(in) Kommunikation und Marketing, Charlottenstr. 24, 10117 Berlin, Telefon: 030 300650
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



